Text des Monats

WINTERWENDE I

Der Acker glänzt
noch feucht vom letzten Schnee,
der in den Furchen taut.
Das helle Blau tut weh,
das hoch am Himmel
löst des Winters Leid -
das Dir das Haar ergraut.
Die Qual aus Deinem Antlitz
nehm ich stumm
in die bereite Schale meiner Hände
und werfe sie dem Himmel zu,
der graue Kreise in die Bläue malt
und sieht,
Du lächelst.
Es ist Winterwende.


Sämtliche Inhalte dieser Website sind urheberrechtlich geschützt.